Bei Schülern, die nicht der Norm entsprechen, ist eine individuelle Betreuung besonders wichtig und hilfreich. In diesem Bereich ist eine Diagnose oft schwierig. ADHS, Hochsensibilität oder Hochbegabung sind erst mal nur Etikette, die nichts beim Schüler oder am Schulsystem ändern. Schüler außerhalb der Norm haben es im Schulbetrieb erst einmal schwerer. Hier ist es für den Schüler wichtig, sein eigenes System zu erkennen, es zu verstehen und Vertrauen in das eigene Tun zu entwickeln.

Im Lernbetrieb Schule haben es diese Schüler in der Regel schwer, in ihrer Eigenheit gesehen zu werden. Auch ist es aus Mangel an Zeit oft nicht möglich, auf die Eigenheiten einzelner Schüler einzugehen. Das soll die Leistung von Schulen nicht schmälern. Ein Schulbetrieb funktioniert in der Regel nur, wenn gewisse Effektivitätsregeln eingehalten werden. Und das verhindert eine Beschäftigung mit Schülern, die mehr Zeit und einen detaillierteren Blick auf ihre Besonderheiten brauchen. Hier ist es vor allem dem Engagement einzelner Lehrer zu verdanken, die die Fähigkeit haben, diese Besonderheiten zu sehen.

Manche Schüler brauchen aber genau diesen detaillierten Blick auf ihr System und eine Begleitung, die sich darauf einlässt. Ich schaue mir Schüler mit ihren ganz individuellen Herausforderungen über einen gewissen Lernzeitraum an. Gespräche mit dem Schüler und den Eltern, der Blick auf Lernstrategien und das Verhalten des Schülers in der Schule bringen in der Regel neue Erkenntnisse. Hinter Konzentrationsproblemen oder schlechten Leistungen steckt immer mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist.

Ansatzpunkte die Wirkung zeigen
– Beobachtung des Schülerverhaltens über einen längeren Zeitraum
– zeitnahes Feedback an Schüler, Eltern und bei Bedarf Lehrer
– Strukturierung des Lernstoffs
– strukturierte und rechtzeitige Vorbereitung auf Klassenarbeiten
– Förderung der Kommunikationsfähigkeit des Schülers mit den Lehrkräften
– Erarbeitung und Umsetzung von Übungen zur Entspannung bei Lernblockaden
– Einrichten eines reizfreien Arbeitsplatzes beim Schüler

Schüler sollen ihre Eigenheit als Ressource und Stärke erkennen, nur dann ist es möglich, diese für sich zu nutzen. Das bedeutet nicht, sich auf Themen wie ADHS oder anderen „individuellen Strukturen“ ausruhen zu können oder deshalb einen Ausnahmestatus zu erhalten. Vielmehr geht es auch darum die Ressourcen der eigenen Besonderheit zu nutzen. Diese sind definitiv vorhanden. Abrufbar sind sie aber oft erst, wenn Schüler und Eltern diese Besonderheit erkennen, anerkennen und positiv wahrnehmen.

In meiner Arbeit mit Schülern erziele ich in kurzer Zeit messbare und nachhaltige Ergebnisse.

Für weitere Infos zu diesem Thema stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.